Heroin Erfahrungsbericht: das 1. Mal Heroin konsumiert

Ein Blogleser hat uns seinen Tripbericht über seine erste Heroin Erfahrung eingeschickt. Wenn auch Du deine Erfahrungen psychoaktiver Substanzen mit anderen Usern teilen willst, dann schicke deine Erfahrung hier anonym ein und helfe damit vielen anderen Konsumenten!

Vorausschicken möchten wir allerdings, dass ihr unter keinen Umständen diese Heroin Erfahrung als Ermutigung sehen solltet, euch selbst Heroin zu kaufen und auszuprobieren! Seht es eher als Warnung, wie schnell man in Versuchung gerät, H (auch Shore oder Diamorphin bzw. Diacetylmorphin) täglich zu konsumieren. Die allermeisten erliegen dieser Versuchung und werden bereits nach dem ersten Mal Heroin süchtig auf Lebenszeit und haben damit ihr Leben verwirkt. Quasi alle “Ausprobierer” bereuen es zutiefst, Heroin angefasst zu haben und würden die Zeit am liebsten zurückdrehen. Bitte bitte, versucht es niemals und erspart euch so viel viel Leiden!

Solltet ihr selber heroinsüchtig sein oder jemanden kennen, der heroinabhängig ist, so versucht euch doch an der schamanischen Wundermedizin Iboga! Durch nur eine einzige Anwendung dieser Heildroge werden 80% aller Heroinsüchtigen von ihrer Abhängigkeit geheilt! Iboga unterstützt auch den Heroinentzug und neutralisiert die Entzugssymptome, da es tagelang die Opioidrezeptoren besetzt. Solltet ihr dennoch weiter Opioide konsumieren wollen, so kauft euch lieber Kratom. Dies ist ein billiges, legales (!), pflanzliches Opioid mit weniger Nebenwirkungen!

// Ab hier nun folgt der Erfahrungsbericht zum 1. Mal Heroin:

Ich weiß nicht, ob du noch an Ersterfahrungen mit Heroin interessiert bist. Ein kurzer Bericht von meiner Wenigkeit:

Ich würde mich als fortgeschrittenen Psychonauten und Wahrheitsinteressierten beschreiben (ich untersuche verschiedenste Bewusstseinszustände, welche durch das Leben und die davon beinhalteten Phänomene wie Verliebtheit, Karriere, Drogen, Meditation, (Extrem-) Sport, Gruppendynamiken, Krankheit etc. hervorgerufen werden).

Dies ist deshalb wichtig vorweg zu erwähnen, da das Setting meines ersten Konsums nicht aus Flucht vor der „Realität“, sondern durch eine lange Vorbereitungen und ein Ziel geprägt war – und weil mein Sicherheitsnetz aus Freunden, Familie, Freizeitgestaltung, Arbeit und Wohnung voll intakt war.

Pre-Konsum: (Maßnahmen vor dem ersten Mal Heroin)

ich habe mir bereits davor konkret einen Plan für die Folgetage überlegt, was ich machen will
– – Sport in der Natur
– – Soziales
– – Sauna
– – Aufgaben im Job
(generell Dinge, die ich auch ansonsten zur Steigerung meines Wohlbefindens einsetze, jedoch mit konkreten Zeitplan)

Bestellung von 500mg  Heroin (etwa 25 Dosierungen) der Substanz, Reinheit wurde mit etwa 50% angegeben. (Anmerkung: wie es aussieht, hat er diese Droge im Darknet gekauft)

– tägliche Meditation.

– Alltag bewusst strukturiert.

– detaillierte Informationsbeschaffung über das Vorhaben
– – ich habe mich für den nasalen Konsum entschieden, da ich den „Flash“ vermeiden wollte. Ich kenne meine Sucht-Anfälligkeit für schnell einsetzende Wirkungen (Bong, Nikotin, DMT)…

– ich habe mir einen Plan B (Thermenaufenthalt und Urlaub mit einem guten Freund, sowie die Vernichtung der Substanz) überlegt und diesen vorbereitet, mit welchem ich eine zu große Verliebtheit in diese Substanz substituieren kann.
– – 1. gesetzter Trigger für Plan B ist ein wiederholter Konsum innerhalb von 3 Tagen [um den körperlichen Entzug jedenfalls zu vermeiden]
– – 2. gesetzter Trigger für Plan B ist ein mehr als 3x wiederholter Konsum innerhalb von 3 Wochen
– – 3. gesetzter Trigger für Plan B ist ein weiterer Konsum in den danach folgenden 3 Wochen

Die Erwartung / das Ziel war, einen Bewusstseinszustand hervorzurufen, welcher alle natürlichen positiven Zustände übertrifft, und welcher als „Archetyp“ eines Geborgenheits-Gefühls beschrieben wird. Ich erwartete ein Gefühl einer tiefen Zufriedenheit, wie ich es davor von der Post-Sex-Happyness in einer guten Beziehung kannte, sowie den entsprechenden Liebeskummer, wenn die Beziehung vorbei ist (zugegeben, das habe ich im Nachhinein so formuliert).

bild zur heroin erfahrung tripbericht von diamorphin
Früher konnte man tatsächlich Heroin als harmlosen Hustensaft kaufen!

Das erste Mal Heroin – meine Erfahrung

Der Heroin-Konsum:
– Zuhause, alleine, nach der Arbeit und sozialer Interaktion mit Familie.
– derzeitige Abhängigkeit von Nikotinkaugummies
– mitte Zwanzig
– der Heroinkonsum erfolgte nasal, 2 lines, jeweils 5mg (ich wiege etwa 66kg)
– 5-25m: Ein sehr wohliges und zufriedenes Gefühl, Assoziationen mit dem Liegen an einem Bilderbuch-Sandstrand.
– 25m: 2. Dosis, 2 lines, jeweils 5mg
– 25-45m: Die Zufriedenheit steigt weiter, ich fühle mich vom Universum geschützt und angenommen (meine esoterische Seite…) und mein Hirn erzeugt Bilder eines schönen, sorgenfreien Lebens (wesentlich positiver, als „real“).
– 45m: letzte Dosis, 2 lines, jeweils 5mg
– 45m-90m: eine unglaubliche Wärme und Zufriedenheit stellt sich ein. Sorglos, als ob man von seiner Liebsten komplett akzeptiert und umschlungen wäre – nur auf 200%. Unangenehme Gedanken sind fast nicht vorhanden, lediglich gelegentlich aufkeimende kurze Zweifel, welche wohl auf meine bisherige Prägung des Begriffs Heroin zurückzuschließen sind (keinesfalls ungerechtfertigt…). Weiters fällt mir meine verminderte Atemleistung auf – ich habe das Gefühl ich müsste bewusst atmen um zu überleben – bin aber viel zu gemütlich und gleichgültig dafür….
– 90m: ich gehe zu Bett. Unterwegs Richtung Schlafzimmer fallen mir ein leichter Schwindel, verminderte motorische Fähigkeiten sowie leichte Übelkeit auf – jedoch nichts drastisches.
– 90m – ???: Ich liege im Bett, immer noch zutiefst zufrieden und positiv, mit gelegentlicher Sorge über meine Atmung. Ich schlafe gefühlt lange nicht ein, sondern dämmere in einer Gebärmutter aus Glück dahin. Irgendwann schlafe ich dann doch ein. Ich kann mich erinnern dass ich träumte – ich kann diese jedoch nicht mehr rekonstruieren oder bewerten.

Post Konsum: (Zeit nach dem ersten Mal Heroin)

1. Tag nach dem ersten Mal Heroin:
– ich wache sehr erholt und nach wie vor zutiefst zufrieden auf
– Arbeit verläuft wie gewöhnlich, nur etwas entspannter
– kein auffälliges Verlangen nach mehr, aber!:
– mir fällt auf, wie hintertückisch sich Gedanken an einen erneuten Konsum, einschleichen, da es sich doch eben noch besser anfühlt
…konsumiere jedoch nicht weiter, sondern treffe mich mit Freunden
– ich schlafe am Abend schnell ein, Überlegungen um noch eine „kleine Brise“ mussten verdrängt werden.

Folgetage:
– kein körperlicher Entzug zu verspüren,
– weitere Konsumeinheiten folgten innerhalb der ersten 3 Wochen
– – gesetzte Trigger wurden jedoch nicht ausgelöst
– Erlebnisse bleiben stark im Gedächtnis verankert, jedoch bleiben weiterhin Assoziationen zu anderen schönen Erlebnissen (Urlaube, Begegnungen etc.) erhalten – reiht sich sozusagen an einer besonderen Stelle ein, ohne diese „Feel-Good-Moments“ zu übermalen
– Gefühl in den ersten 2 Wochen nach dem letzten Konsum entspricht in etwa dem erwarteten Trennung-von-der-großen-Liebe-Gefühl… Ablenkung ist alles.
– ich verbrachte danach extra viel Zeit mit Klettern, Freunden, Dates um meine nicht drogeninduzierten „Feel-Good-Moments“ zu aktualisieren
– 300mg sind seitdem (4 Monate) unberührt in meinem Besitz

Fazit meiner Heroin-Erfahrung

– Heroin war für mich die Droge, auf welche ich mich am Besten vorbereitet habe (etwa 5 Wochen explizit, wenn ich die Zeit mitzähle, um ein zufriedenstellendes Leben zu führen mitzähle – 5 Jahre)
– – und das zurecht!
– wenn man dazu neigt, sich an Geliebtes zu „klammern“, sollte man es jedenfalls bleiben lassen
– für mich hätte es sich nicht viel besser anfühlen dürfen – für einen i.v. Test würde meine Selbstdisziplin wahrscheinlich nicht ausreichen.
– der Level der Zufriedenheit ist das Maximum des von mir erlebten
– – wenn es einem sonst gut geht, fällt man danach nicht zu tief, aber ein ansonsten schönes Leben ist sicher unbedingt notwendig, um die Suchtgefahr in Grenzen halten zu können (und die meisten, die Heroin zum ersten Mal probieren, tun dies, weil sie eben kein schönes Leben haben und werden dadurch ruckzuck abhängig!)
– das Wissen des Besitzes der Substanz Heroin, nachdem man sie kennengelernt hat ist mit dem einen Ring (HdR) zu vergleichen und bestenfalls zu vergessen, oder, wer dessen mächtig ist, dessen Paradigma (von „Konsumgut“ zu „Sammlerstück“…) zu ändern.

Tipps:
1. lass es bleiben, eine Heroin Erfahrung machen zu wollen!
2. nochmals: lass es wirklich bleiben!!!
3. wenn du es wirklich nicht bleiben lassen kannst:
a. bereite dich vor
b. bereite deinen gesamten Alltag vor
c. know yourself
d. führe ein glückliches Leben
e. bereite einen Exit-Plan vor
f. übe dich davor in Selbstdisziplin (Fasten, Sport, Alltag etc.)
g. nimms nicht leicht – das ist der Mount Everest unter den Substanzen (da gehen auch mehr drauf, als wieder runter….)
h. Fehler passieren, wenn der Fokus nachlässt – die Wochen und Monate danach sind die Krux…
i. stick to your plan!
j. habe gute Freunde.
k. sei reflektiert!
l. das wahre, lange Glück liegt im Zweitbesten….

Ich hoffe hiermit mehr Nutzen als Leid erzeugt zu haben – bitte baut keine Scheiße.

Ich wünsche euch ein langes, glückliches und gesundes Leben.

mfg
zwielichtige-Person-aus-dem-Internet

// Das war der Erfahrungsbericht zum 1. Mal Heroin von einem Leser. Vielen Dank für die Einsendung und das Teilen der Gedanken! Der Autor hat sehr viel Glück gehabt, dass er nicht süchtig geworden ist davon. Dies verdankt er laut eigener Aussage seinem schönen Leben und der langen Vorbereitung auf diese Erfahrung. In den allermeisten Fällen werden die Konsumenten SOFORT süchtig und fristen danach ein ELENDES Leben, dass sich nur noch um Kauf und Konsum von Heroin dreht und meist auch mit großer Beschaffungskriminalität einhergeht. Ein solcher Erfahrungsbericht findet sich beispielsweise im Spiegel und ist die Normalität beim Konsum dieser teuflischen Droge.

Wir können uns der Warnung des Tripbericht-Autors also nur anschließen: bitte niemals Heroin kaufen und schon gar nicht ausprobieren! Die meisten unterschreiben damit ihr Todesurteil auf Zeit oder zumindest ein unfassbares Leidensurteil auf lange Zeit. Falls ihr aber schon süchtig seid oder Heroinsüchtige kennt, so fasst Iboga ins Auge – eine einzige Anwendung heilt 80% aller Heroinabhängigen und sonstige Drogensüchte oder seelische Störungen!

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