Klaas gibt sich als Koks-Taxi Fahrer aus und verteilt stattdessen Obst

Mal etwas zum Lachen: der Pro7-Comedian Klaas Heufer-Umlauf hat im Rahmen seiner Latenightshow "Late Night Berlin" den Trend der "Koks-Taxis" aufgegriffen und parodiert. Angeblich würden Koks-Taxi-Fahrer vor Berliner Clubs Visitenkarten verteilen, auf denen sie sich als Obst- und Gemüse-Lieferservice-Fahrer ausgeben:

koks taxi visitenkarte alex obst
Originale, in Berlin verteilte "Alex Obst"-Visitenkarte fürs Koks-Taxi

Jeder weiß jedoch, dass man eine SMS an die angegebene Nummer schreibt, um Kokain zu kaufen. Dazu schickt man eine SMS mit der Adresse und fragt, zu wann er da sein kann. Dann steigt der Kunde zum Koksdealer ins Auto und der Deal wird abgewickelt. So dachten wohl auch die Kunden, die Klaas auf den Leim gingen.

Dazu fertigte er eine ähnlich aussehende Visitenkarte an und ließ sie in Berlin verteilen:

kokstaxi klaas klaus obstUnd tatsächlich riefen einige Leute dort an. Sie stiegen in den geliehenen Hochklasse-Benz zu Klaas ins Auto und staunten nicht schlecht, als dieser ihnen eine Obstfrucht nach der nächsten anbot – eben so, wie es auch auf der Visitenkarte angegeben war. Von einem verdutzten Kokainkäufer aus Ohio verlangte er sogar 2 Euro für eine Orange und bekam sie auch. Ein anderer reagierte extrem aggressiv und meinte, wenn sein Kumpel an seiner Stelle hier säße, würde es jetzt richtig krachen.

Das ganze Video ging recht flott viral und hat es mittlerweile auf über 1 Million Abrufe bei Youtube geschafft. Hier könnt ihr es euch ansehen und mitlachen:

Es stellen sich aber unabhängig von dem Prank einige Fragen: ist es nicht reichlich naiv, seine Drogendealer-Visitenkarte als Kokstaxi-Fahrer in der Öffentlichkeit zu verteilen? Wie schützen sich die Kokslieferanten vor der Polizei? Höchstwahrscheinlich gilt die auf der Visitenkarte aufgedruckte Handynummer nur ein Wochenende und am nächsten Wochenende werden neue Karten verteilt. Das wäre zumindest die einzige logische Erklärung, weshalb man das Risiko eingehen sollte, so offensiv mit dem Verkauf von Kokain in die Öffentlichkeit zu gehen.



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