“Hanfkiss”: Erstes deutsches Hanfbier kommt in den Handel – “Experte” gibt Schwachsinn von sich

hanfbier hanfkissVielleicht hat der ein oder andere von euch auch schon den aktuellen Trend beobachten können, dass vermehrt Biermischgetränke ausgeschenkt und getrunken werden. Vor allem Radler mit naturtrübem Bier erlebt derzeit ein Comeback.

Auf diesen Zug springt jetzt auch die bekannte deutsche Großbrauerei “Oettinger” auf und bringt nächsten Monat im Juli 2019 ein “Hanfbier” namens “Hanfkiss” auf den Markt. Genau gesagt: ein Bier-Hanf-Mischgetränk, denn die Bezeichnung Bier darf nur auf nach dem deutschen Reinheitsgebot gebrauten Erzeugnissen angewendet werden.

Umgangssprachlich wird es aber auch aus Marketinggründen als Hanfbier verkauft. Sein Alkoholgehalt liegt bei 2,5 % und reiht sich damit bei einem normalen Radler ein (richtiges Bier hat meist 5 %). Das aromatisierte Biermischgetränk Hanfkiss enthält außerdem den gesetzlich zulässigen Maximal-THC-Gehalt von 0,2%. Dieser Wert ist zu gering, als dass er eine psychoaktive Wirkung entfalten könnte. Neben Hanfsamen (und sicherlich auch Hanfblütenauszügen) beinhaltet das Getränk auch Grüntee- und Kräuter-Extrakte.

Die Testtrinker waren laut Oettinger vom Geschmack sofort überzeugt. Noch vor dem offiziellen Verkaufsstart wird das Hanfbier auf dem kleinen alternativen Musikfestival „Wuzdog Open Air“ ausgeschenkt.

Unmittelbar regte sich allerdings auch gleich Widerstand gegen das Hanfbier. Die Bild-Zeitung befragte etwa den deutschlandweit bekannten Cannabis-Sucht”experten” Prof. Dr. Rainer Thomasius dazu. Jener zeichnet sich seit Jahren durch eine übertrieben monopolare Negativsicht gegenüber Cannabis aus: Laut Thomasius würde etwa aus wissenschaftlicher Sicht Cannabiskonsum schädlicher als der von Alkohol sein!

Den Vogel schießt er aber dieses Mal mit der abstrusen Falschbehauptung ab, dass die beigefügten Geschmacksstoffe aus den Cannabissamen für einen Cannabisgeschmack des Hanfbieres sorgen würden. Dadurch könnten Jugendliche zum Cannabiskonsum verführt und die gesellschaftliche Akzeptanz von Cannabis gefördert werden.

Die Aussage, wonach Hanfsamen einen Cannabisgeschmack erzeugen würden, ist von allergrößtem Schwachsinn durchdrungen. Der typische Cannabisgeruch und -geschmack (beim Rauchen) kommt von den Terpenen und Flavonoiden des Blatt- und Blütenmaterials der Hanfpflanze. Hanfsamen schmecken nicht nach Hanf, riechen nicht so und die Behauptung, ihre Verwendung würde für einen Cannabisgeschmack sorgen, der Jugendliche zum Graskonsum verführt, ist von tiefer Ahnungslosigkeit und hysterischer Abneigung gezeichnet.

So oder so: das Hanfbier “Hanfkiss” von Oettiner wird allein des Namens wegen die Kasse klingeln lassen und es wird nicht lange dauern, bis die Konkurrenten mit eigenen Hanfbiermischgetränken nachziehen. Interessant wird zu beobachten sein, ob die Brauereien zukünftig auch CBD-Bier anbieten – es würde jedenfalls in den momentanen CBD-Hype passen!

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