80-faches (!) Salvia Extrakt geraucht – heftiger Trip (Erfahrungsbericht)

Der folgende Tripberich versucht eine in Worten kaum beschreibbare Level 4 bis 5 Erfahrung des Rauchens eines 80-fachen (!) Salvia Extraktes wiederzugeben. Salvia divinorum zählt ja als das stärkste bekannte Halluzinogen aus der Natur, das der Mensch bisher entdeckt hat – wobei dessen Wirkung vor allem dissoziativ ausfällt. Und 80-faches Salviaextrakt ist das wohl stärkste, dass man derzeit kaufen kann!


Konsumierte Substanz: Salvia divinorum in Form eines 80-fachen Extraktes (hier gekauft)

Konsummethode: Rauchen durch die Bong

Menge: 0,105g

Toleranz: keine (letzter Salviakonsum ist schon Jahre her), aber viel psychonautische Erfahrung

Set: gute Stimmung, etwas aufgeregt

Setting: zu Hause auf der Couch, Frau saß daneben als Tripsitter

Tripdauer: so ziemlich exakt 4 Minuten und 30 Sekunden

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Erfahrungsbericht Salvia divinorum Extrakt 80-fach in der Bong geraucht:

Ich habe viel Erfahrung mit allerlei psychoaktiven Drogen und rate jedem Unerfahrenen von solch hochdosierten Extraken ab! Im Nachhinein gesehen war es trotzdem etwas zu viel, nach Jahren ohne Salviakonsum sofort mit einem 80-fachen Extrakt zu starten. Aber der Reihe nach.

Ich beschloss schon vorher, diesen Salviatrip ausschließlich mit geschlossenen Augen zu erleben. Daher setzte ich mir eine Schlafmaske auf und schob sie zum Rauchen leicht hoch, sodass ich sie sofort nach dem Ausatmen herunterziehen kann. Ich machte es mir auf der Couch bequem und sorgte auch gleich dafür, dass ich mich nach dem Rauchen sofort nach hinten auf ein bequemes Kopfkissen fallen lassen kann. Neben mir nahm meine Frau Platz – nur für den Fall, falls ich unkontrolliert herumtänzeln würde.

Ich wog also die 0,105g Salvia Extrakt (80x) ab und füllte es in die Bong. Noch einmal tief durchatmen – und in einem Zug alles rauchen. Ich ließ mich rasch fallen und versuchte, den Rauch so lange wie möglich in der Lunge zu behalten.

Von Null auf Hundert ging es quasi los – so wie immer bei Salvia. Doch diesmal war es so stark, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben während eines Trips nicht mehr wusste, dass ich mich eigentlich ja “nur” auf einem Trip befinde. Ich vergaß plötzlich, dass ich ja eigentlich ein Mensch bin und zuhause auf meiner Couch Salvia rauchte. Stattdessen war ich ein Wesen, dass sich relativ machtlos gegen eine höhere Macht ausgesetzt sah. Wie auch sonst bei Salvia hatte ich wieder das Gefühl des “Entblätterns”, sehr schwer zu beschreiben. Zuerst fühlt es sich so an, als ob mir etwas die Haut vom Leib reißen würde (ohne dass es schmerzlich oder krass unangenehm wäre). Dann entblättert sich mein Ich, mein Ego, meine Persönlichkeit.

blaetterwesen salviaGanz zu Beginn holte mich eine Art “Blätterwesen” ab. Es bestand aus grau-braunen Blättern in menschlicher Form. Ungefähr so, als ob ein eckig-geometrischer Mensch mit 20cm großen Laubblättern bedeckt gewesen wäre (siehe Bild). Es holte mich zusammen mit 2, 3 anderen ähnlichen Wesen auf einer Art Fahrrad ab wie zu einem Ausflug und entblätterte / zerblätterte mich dabei.

Nun war ich in einer Art grau-brauner Formen-Dimension. Ich war wie eingerollt und eingeringelt in einem Wirbel Teil eines größeren Ganzen – kein Mensch mehr, aber eine denkende Entität, ein Wirbelwesen. Ich bewegte mich als Wirbel im Kreis und hatte das Gefühl, als würde ich mich wirklich wie in einem Riesenrad zyklisch auf und ab bewegen.

Dabei redete ich die ganze Zeit zu und mit Gott, weil dieses Erlebnis (wie so oft bei meinen Salviatrips) etwas sehr Theistisches hatte. Meine Frau nahm das alles mit dem Handy auditiv auf. Darauf ist zu hören, wie ich darum bitte, jetzt nicht noch eine Runde drehen zu müssen.

Es war nämlich sehr sehr heftig und recht anstrengend. Nach einiger Zeit (circa. 1,5 Minuten in Echtzeit) realisierte ich nämlich, dass ich einen Salviatrip erfuhr und wollte ihn beendet wissen. Es war zwar kein Horrortrip, aber schon einfach “zu viel des Guten”.

Wie auch bei meinen Salvia-Erfahrungen zuvor wusste ich ab diesem Zeitpunkt, dass ich “hier im Salviakosmos” unterwegs bin und “die Welt da draußen” (alias “Realität”) nur eine Armlänge weit weg ist, dass die dortigen Bewohner (alias “Menschen”) aber meinen momentanen Geisteszustand und die Reisequalität niemals auch nur erahnen könnten.

Instinktiv griff ich die Hand meiner wunderbaren Frau, was mir Halt gab und mich zu 100% in Gewissheit wog, dass alles gut geht und “da draußen” (alias “Realität”) jemand auf mich wartet und mich abholt. Im Salviakosmos nahm ich diesen Assoziationskomplex wie folgt wahr: ich war mit anderen Wesen zum “psychonautischen Spielen” wie in einer Art Kindergarten zum Austoben mit Begrenzung zwischengeparkt und draußen vor dem Tor stand jemand Vertrautes, der mich von dort abholt und in die Realität zurückbringt.

Nach 4 komma 5 Minuten zog ich die Schlafmaske hoch und es war vorbei. Ich war froh meine wundervolle Frau zu erblicken und völlig (!) durchgeschwitzt. Während des Trips redete ich ja die ganze Zeit und eines der häufigsten Worte war “krass”. Salvia löst anscheinend bei vielen Menschen einen Impuls der Agitation aus. Bei mir ist es Reden, bei anderen Bewegung (manche rennen ja wie von der Tarantel gestochen durch die Wildnis). Ich mutmaße, dass dies eine Art Verarbeitungsmechanismus ist, um der schieren Überwältigung zu begegnen. Und tatsächlich fühlt es sich so an, als ob man vor einer 100 Meter hohen Welle steht und den Naturgewalten ausgeliefert ist, ohne wirkliche Eigeninitiative oder gar Mitspracherecht. Als der heftige Mindtrip weitestgehend vorbei war und ich die Schlafmaske beiseite schob, konnte ich auch weiterhin die gemachte Erfahrung einfach nur mit den Worten “krass, einfach zu krass” repetierend beschreiben. Ich nahm ein Kissen von der Couch und schrie meine durchaus freudige Erregung in den Stoffbezug.

Banner salvia divinorum kaufen als 5x extrakt im Shayana Drogen Online ShopAuf jeden Fall eine sehr heftige Erfahrung, von der Intensität her unter den Top 5 meiner Drogenerlebnisse einzuordnen. Retrospektiv betrachtet war die Dosierung etwas zu hoch – normale Extrakte von 5 bis 20 facher Stärke reichen völlig aus!

Bei Salvia divinorum unterscheidet man ja bis zu 5 Level – diese Erfahrung war mindestens ein hohes Level 4, wenn nicht gar Level 5 (obwohl keine Außerkörperlichkeit stattfand).

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3 Kommentare


  1. // Antworten

    Netter Trip-Bericht ! Ich selbst habe Salvia bisher nur einmal probiert. ‘n Kumpel, Psychonaut vom feinsten, hat(te) zu Hause so eine Pflanze, die sich pudelwohl fühlte und reichlich Blätter abwarf. Ich sass im Schneidersitz, stopfte mir ein Köpfchen, blubberte es weg, Kumpel stopfte schnell nach und noch einen Zug hinterher. Ich konnte gerade noch die Bong rüberreichen, da fühlte ich mich wie ein auf dem Rücken stehendes Buch, dass sich rasch nach hinten aufblätterte. Dann packte mich eine Art riesengroße Faust und wuchtete mich in einen unbekannten Raum. Ich spürte, dass die “Realität” irgendwo in der Nähe war, aber ich war irgendwie um 90° verkantet. So als ob man vorher noch auf dem Dach (Realität) sass und plötzlich neben einer Wand (Salvia-Raum) klebt, das Dach irgendwo oben links. Nicht weit weg, aber momentan unerreichbar, weil irgendeine andere Dimension. Wesen hab ich keine gesehen oder gespürt, aber mich faszinieren die Gemeinsamkeiten beim Salvia-Trip. Dieses “Entblättern” , wenngleich jede/r es etwas anders beschreibt, diese andere Dimension, wie ein plötzlich gefaltetes Blatt Papier. Das kannte ich bisher von keiner anderen psychoaktiven Droge. Scheint wirklich ein typisches Salvia-Ding zu sein. Shit, jetzt bin ich wieder neugierig ! 😉


    1. // Antworten

      “eine mentale Stenotypistin” wäre in der Tat für so ziemlich jeden Trip von größtem Vorteil 😀

      Du hattest bei deinem Freund nur normale Salvia Blätter geraucht?`Und trotzdem so eine tiefe Erfahrung? Versuche es mal mit einem Extrakt, du wirst es lieben!


  2. // Antworten

    noch was : bevor der Salvia-Trip komplett abebbt, kommt ein Ballon Lachgas sehr gut. Die zwei vertragen sich scheinbar wunderbar. Ich hatte damals für einen kurzen Moment die Antwort auf alles. Das lässt sich nicht in Worte fassen. Eine *unendliche* Klarheit, die komplette Verschmelzung mit Raum und Zeit. Alles und nichts gleichzeitig. Rational betrachtet zwar nur ein chemischer Vorgang im Hirn, aber was für einer ! Leider bleibt auf Lachgas hinterher kaum was hängen …. Statt Tripsitter bräuchte es manchmal eine mentale Stenotypistin 🙂

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